Amüsanter Schrägausleger
Heute möchte die Historik- Abteilung von GespannNews Ihnen ein Schwenkergespann der etwas anderen Art vorstellen. Dafür greifen wir aus unserem Archiv einen 20 Jahre alten Bildsatz heraus.
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Als sich in England Ende der 1990er Jahre die Führerscheinbedingungen an den europäischen Standard anglichen, war es plötzlich für viele Zweiradneulinge mit frischen Führerscheinen nicht mehr möglich, ein leistungsmäßig ungedrosseltes Motorrad im Straßenverkehr zu fahren. Geschweige denn die großvolumigen Vierzylinder mit ihren enormen Motorleistungen aus Japan.
Flugs wurde nach Mitteln und Wegen geforscht, den unerwünschten Zustand zu umgehen. Der Beiwagen- und Anhängerproduzent Alan Young hatte mit seiner Firma Freewheel den zündenden Gedanken, den er sofort in den hier abgebildeten klappbaren Seitenwagen mit dem hochtrabenden Namen „Sidewinder“ umsetzte. Fortan galt das Solomotorrad als Gespann, für das noch keine Beschränkungen vorlagen. Der Gesetzgeber hatte natürlich nicht mit solchen Lösungen gerechnet. Ob das grazile Gerät an einer Tausender Kawasaki allerdings nicht geradezu gefährlich war, möchten wir unseren Lesern zur Beurteilung überlassen.
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An der hier gezeigten Suzuki GT 185 mit ihren knapp über 16 PS, die vom Leichlinger Suzuki - Händler Peter Lohré mit dem kleinen Freewheel - Beiwagen versehen wurde, war das Gefährdungspotential überschaubar, aber dafür war der Spaßfaktor umso größer.
PWL 47/09





