Mobec - Guzzi sportlich
Motorräder von Moto Guzzi und Seitenwagen von Armec - das harmonierte schon vor rund 25 Jahren prächtig. Dass die V-Twins der italienischen Traditionsmarke in Kombination mit den schweizerischen Booten auch heute noch höchst appetitliche Gespanne ergeben, demonstriert der hier gezeigte Umbau.
Allerdings ließ in diesem Falle nicht Armec, sondern dessen deutscher Haupthändler Mobec die 1200 Sport und den Tremola I Evo zusammenfinden. Da wundert es nicht, dass fahrwerkseitig vorrangig die Technik der Uhinger Manufaktur zum Einsatz kommt.
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So zum Beispiel die Armec nachempfundene Lightfork-Gabel mit speziellen Gabelbrücken zur Nachlaufverkürzung und Antidive-Abstützung der Bremszangen. Und weil die neue Gabellagerung mehr Platz erfordert, müssen auch die Seitenabdeckungen unterhalb des Tanks geändert werden. Der Hilfsrahmen ist verschraubt, im Heck wird der Original-Stoßdämpfer mit einer härteren Feder bestückt. Am Rad des Tremola kommt eine Scheibenbremse mit 227 mm und zwei Brembo-Zangen zum Einsatz, von denen eine mit dem Pedal-Integralsystem, die andere mit der Handbremsanlage verbunden ist. Das 418 Kilo schwere Gespann läuft auf Smart-Alurädern mit der Bereifung 165/65 R 15 vorne, 185/50 R 16 hinten und 155/60 R 15 am Bootsrad. Die Fahrwerkdaten: Radstand 1570 mm, Spur 1330 mm, Seitenrad-Vorlauf 335 mm, Vorspur 24 mm, Vorderrad-Nachlauf 50 mm.
Kontakt: http://www.mobec.de
AK 04/10







